Mit neun Jahren habe ich auf Nutella, einem kleinen, braunen Shetlandpony, meinen ersten Reitunterricht erhalten. Seitdem hat mir die Begegnung mit Pferden, zum Bespiel in Form von Reitbeteiligungen, viel bedeutet. Nach dem Abitur in meiner Geburtsstadt Hamburg habe ich für mehrere Monate auf Island als Stallhilfe gearbeitet. Daran anschließend habe ich ein duales Studium in den Fächern Sozialpädagogik und Management in Heidelberg aufgenommen und über vier Jahre als Sozialpädagogin an der internationalen, reformpädagogisch ausgerichteten Internatsschule Ecole d'Humanité im Kanton Bern gearbeitet. Dort habe ich unter anderem ein pferdegestütztes Nachmittagsangebot entwickelt und durchgeführt. Im Laufe dieses Projekts habe ich für mich entdeckt, dass ich mein Wochenhighlight zum Beruf machen möchte. Deswegen habe ich im Juni 2025 die Weiterbildung zur Reittherapeutin beim Institut für Pferdegestützte Therapie begonnen. Zur Beendigung der Reittherapie-Ausbildung arbeite ich momentan an meiner praxisbasierten Abschlussarbeit, in der ich Beobachtungen aus einem reittherapeutischen Prozess reflektiere.
Mein Spitzname ist Randl, aber eigentlich heiße ich Randver, das heißt "Der Gestreifte" auf Isländisch. Meine Mutter kommt nämlich aus Island, mein Vater ist ein Welshpony. Ich lebe schon fast mein ganzes Leben auf dem Birkenhof, wo ich mich als ausgebildetes Therapiepferd oft über den Besuch von Kindern freuen darf. Am liebsten mag ich, wenn man mit mir kuschelt und mich striegelt. Ich bin 1,30cm groß und auf mir dürfen Menschen mit bis zu 60kg Körpergewicht reiten. Essen ist mein größtes Hobby, vor allem saftiges Grad auf der Weide schmeckt mir besonders gut.
Hier sieht man Randl in Aktion!
Randls Besitzerin, Annika Egner, hat 2020 dieses Video erstellt: